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Andachten und mehr

Wenn schon die Kirche nicht mehr für Konzerte und ähnliche Veranstaltungen geöffnet werden darf, finden Sie hier Texte und mehr als kleinen Trost...

Der Gruß an die Gemeinde

Pastorin Bonna van Hove grüßt am Donnerstagmorgen

Foto: Bonna van Hove

Was gibt es heute wohl bei mir zu hause zu Mittag! (Nein, ich habe sie nicht "mitgehen" lassen. Meine kommen aus dem Supermarkt!)

Unser Wort zur Woche vom 3. Juli 2020 für Sie

„Geh aus, mein Herz, und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir / sich ausgeschmücket haben!

Die Lerche schwingt sich in die Luft, / das Täublein fliegt aus seiner Kluft / und macht sich in die Wälder; / die hochbegabte Nachtigall / ergötzt und füllt mit ihrem Schall / Berg, Hügel, / Tal und Felder.“

Kennen Sie Paul Gerhard (1607 – 1676), den Dichter dieser Verse? Ich staune immer wieder über die Schönheit seiner Sprache und darüber, wie unverbraucht sie nach 400 Jahren ist! Aus seinen Liedern sprechen echter Glaube, tiefe Freude und eine gute Beobachtungsgabe. Kein Wunder, dass seine Lieder auch heute noch beliebt sind.

Dabei hatte Paul Gerhard keineswegs ein leichtes Schicksal: Viele Lebensjahre waren von den Verwüstungen des 30jährigen Krieges geprägt, u.a. wurde seine Heimatstadt Gräfenhainichen vollständig von schwedischen Truppen zerstört. Paul Gerhard verlor 4 seiner 5 Kinder in jungen Jahren. Darüber hinaus war Gerhard ein standfester Streiter für die lutherische Lehre: Im Streit mit dem brandenburgischen Kurfürsten, der zum reformierten Glauben übergetreten war, verlor Paul Gerhards seine Stelle an der Berliner Nicolaikirche und musste die letzten Lebensjahre im sächsischen Lübben bei bescheidenem Gehalt seinen Dienst tun.

Paul Gerhards Lieder haben vielleicht gerade durch dieses schwere Schicksal ihre echte menschliche Tiefe gewonnen: Es werden keine Lehrsätze verkündigt, sondern es wird menschliche Lebens- und Glaubenserfahrung geteilt. Heute sind seine Lieder in allen christlichen Kirchen beliebt. Von mehr als 120 Liedern aus seiner Feder sind immerhin 26 noch im evangelischen Gesangbuch zu finden. „Geh aus, mein Herz“ (EG 503) ist eines der bekanntesten.

„Ach, denk ich, bist du hier so schön / und lässt du’s uns so lieblich gehen / auf dieser armen Erden: / was will doch wohl nach dieser Welt / dort in dem reichen Himmelszelt / und güldnen Schlosse werden!“

Ihr Pastor Christoph Jebens

Die Haupt- und Ehrenamtlichen grüßen die "weite Welt"

Hier ist ein Foto, auf dem die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Martin-Luther-Gemeinde alle grüßen, die diese Seite gewählt haben.

Bleiben Sie gesund!        Unser Gott möge Sie segnen.

Bonna van Hove          Christoph Jebens           Marc Waskowiak